Wärmepumpen – Fragen & Antworten
Wie die Wärmepumpe mit Luft Wärmeenergie erzeugt, lässt sich vereinfacht mit dem Beispiel eines Kühlschranks beschreiben. Während der Kühlschrank die warme Luft nach außen leitet, bringt die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Wärme aus der Umgebungsluft in den Raum. Konkret saugt ein Ventilator aktiv die Umgebungsluft an und überträgt sie auf einen in der Wärmepumpe eingebauten Luft-Wärmetauscher (Verdampfer). Darin zirkuliert ein Kältemittel, das bereits bei niedriger Temperatur seinen Aggregatzustand ändert und verdampft. Um diesen Kältemitteldampf auf ein für Heizung und Warmwasserbereitung nutzbares Niveau anzuheben, wird er mithilfe eines Verdichters komprimiert.
Wärmepumpen erzeugen vor Ort keine Emissionen und arbeiten selbst bei niedrigen Umgebungstemperaturen effizient. Und da Strom verstärkt aus regenerativen Energien stammt, sind Wärmepumpen umweltschonender denn je! Zusätzlich werden Ihre Modernisierungsmaßnahmen staatlich gefördert.
Ja, für die Installation einer Luft-Wasser Wärmepumpe sind meist keine besonderen baulichen Voraussetzungen nötig. Auch in Altbauten mit Heizkörpern kann sie problemlos eingesetzt werden – eine Fußbodenheizung ist nicht zwingend erforderlich. Wir prüfen anhand einer raumweisen Heizlastberechnung ob eventuell einzelne Heizkörper in ihrer Leistungsgröße anzupassen sind.
Die Vorlauftemperatur einer Wärmepumpe hängt vom vorhandenen Heizsystem und vom Gebäudetyp ab. Ideal wäre eine Vorlauftemperatur von 30 bis 45 Grad. Am effizientesten arbeiten Wärmepumpen bei niedrigen Vorlauftemperaturen.